Leichlinger TV mB: ART B99 17:29 (10:14)

Nachdem es am Freitagabend dem VfL Gummersbach trotz einer zeitweisen deutlichen Führung wegen eines doch erheblichen Leistungseinbruchs in der zweiten Hälfte nicht gelungen war, dem Tabellenführer TuSEM Essen noch einen Punkt abzutrotzen, war der B99 doch deutlich anzumerken, dass nunmehr mit der Gewissheit, die Saison wegen des schlechteren Torverhältnisses im direkten Vergleich nicht erneut mit dem Meistertitel krönen zu können, die Aufgabe bei dem Tabellensiebten nicht im Fokus stand.

In der Partie, die unverständlicher Weise ohne Haftmittel ausgetragen werden musste, obwohl in der Halle regelmäßig Drittligahandball gespielt wird, ging die B99 unkonzentriert zu Werke. So gab es nicht nur unnötige Ballverluste zu beklagen, sondern zudem handelte man sich Zeitstrafen ein, sodass der hoch motivierte Gastgeber es immer wieder schaffte, zum Ausgleich zu gelangen. Erst kurz vor der Pause setze sich die B99 mit einem 4:0 Lauf ab, sodass mit dem Stand von 14:10 für den ART die Seiten gewechselt wurden.

Auch in der Folge wiederholten sich die Fehler im Spielaufbau, ohne dass die B99 irgendwann die Kontrolle über das Spielgeschehen verlor. So konnte die Führung weiter ausgebaut werden, auch weil nun die Deckung mit einem gut aufgelegten Johannes Baumbach im Tor kaum noch Chancen bis zu Spielstand von 14:27 zuließ. Erst in der Schlussphase gelang den Leichlingern noch eine Ergebniskorrektur zum Endstand von 29:17 für die Rather.

Es war ein Spiel, in dem ein Sieg für die B99 Pflicht war. Und diese Pflicht hat das Team von Gilbert Lansen erfüllt, mehr eigentlich nicht, allerdings mit der Ausnahme, dass der lange verletzte Torhüter Johannes Baumbauch eine mehr als erfreuliche Leistung zeigte.

Für die B99 geht es nun am Samstag um 14:15 Uhr in der heimischen Recke zum letzten Heimspiel der Saison gegen den Bergischen HC, der gerade am Wochenende einen überzeugenden Sieg gegen den VfL Gummersbach feiern konnte.

Dann will sich die B99 noch einmal mit einer ansprechenden Leistung gegen den leistungsstarken Gegner von den eigenen Fans verabschieden.