C1-Jugend Mannschaftsfoto_gelbNach einer perfekten Saison in der Oberliga Niederrhein geht es am Sonntagnachmittag (15 Uhr, Sporthalle an der Rückertstraße, Rückertstraße 6, Düsseldorf-Rath) für die männliche C-Jugend des ART Düsseldorf um den Einzug ins Endspiel um die Westdeutsche Meisterschaft. Die Schwarz-Gelben treffen im Halbfinalhinspiel auf die JSG NSM-Nettelstedt. Die Verantwortlichen rund um die männliche C-Jugend rechnen fest mit einer gut gefüllten Sporthalle an der Rückertstraße, nachdem bereits am Donnerstagnachmittag über 200 Tickets vorbestellt waren.

18 Spiele, 18 Siege – so lautet die imposante Bilanz der männlichen C-Jugend in der Oberliga Niederrhein. „Wir haben eine wirklich gute Runde gespielt“, sagt Co-Trainer Uwe-Close, der die Mannschaft gemeinsam mit der ART-Trainer-Urgestein Klaus Näckel betreut. „Wir sind glücklicherweise ohne größere Verletzungen durch die Spielzeit 2015/2016 gekommen und haben in der Oberliga wirklich positiv auftrumpfen können.“

Imposant sind allerdings nicht nur die 18 Siege in den 18 Spielen sondern auch das Torverhältnis. So erzielte die Mannschaft von Klaus Näckel und Uwe Close 660 Treffer, was 36,67 erzielte Tore pro Partie bedeutet. Lediglich 439 Treffer kassierte man in den 18 Partien. So ließ man nur 24,39 Gegentreffer pro Partie zu. Die Tordifferenz von + 221 drückt die Dominanz und Überlegenheit der Schwarz-Gelben eindrucksvoll aus.

Zur Vorbereitung auf die Halbfinalspiele gegen Nettelstedt hat die männliche C-Jugend des ART Düsseldorf am vergangenen Wochenende am LIN Cup teilgenommen. „Wir mussten auf fünf Spieler krankheits- und verletzungsbedingt verzichten“, berichtet Uwe Close. „Deshalb sind wir natürlich sehr stolz darauf, dass wir dennoch den 2. Platz erreichen konnten.“

Allerdings verschliefen die Schwarz-Gelben die Vorrunde gegen den Bergischen HC mental und mussten eine 7:11-Niederlage hinnehmen. Gegen den VfL Gummersbach (12:9), den HC Bremen (16:10) und den ASV Senden (25:3) gab es dann standesgemäße Siege, so dass die Schwarz-Gelben aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ins Halbfinale einzogen. Dort zeigte die Näckel-Close-Truppe das beste Spiel. „Lemgo wurde nach der Vorrunde eigentlich als Geheimfavorit gehandelt“, sagte Uwe Close. „Es war ein sehr couragiertes Spiel mit Spitzentorwartleistungen auf beiden Seiten.“ Nach regulärer Spielzeit stand es Unentschieden, der ART konnte die Partie mit 11:7 in der Verlängerung für sich entscheiden. Im Endspiel mussten sich die Schwarz-Gelben erneut dem Bergischen HC, wie schon im ersten Spiel der Vorrunde, geschlagen geben – diesmal mit 6:13. „Wir haben zu keiner Phase der Partie zu unserer gewohnten Abwehr- und Angriffsleistung finden können. Unsere Fehlerquote war einfach zu hoch und selbst die hundertprozentigen Torchancen konnten wir nicht verwerten“, berichtet Uwe Close. So musste und gab man sich am Ende mit einem tollen 2. Platz beim LIN Cup zufrieden.

Gegen Nettelstedt hoffen Klaus Näckel und Uwe Close auf die Rückkehr der angeschlagenen Spieler, die am Wochenende nicht eingesetzt werden konnten. „Nettelstedt ist ein starker Gegner, die Spieler sind alle gut ausgebildet. Wir erwarten ein Duell auf Augenhöhe. Zu Hause wollen wir uns eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in Ostwestfalen verschaffen“, sagt Uwe Close. „Aber unsere Jungs sind heiß darauf, dass Finale zu erreichen und die Westdeutsche Meisterschaft zu gewinnen.“

Um eine tolle Unterstützung in der Sporthalle an der Rückertstraße zu erhalten, haben viele fleißige Helfer rund um die männliche C-Jugend viel Aufwand betrieben, um diese Partie zu bewerben. So wurden dank der Unterstützung der Druckerei Clasen Flyer und Plakate erstellt und in Düsseldorf verteilt und aufgehängt. Über 200 Karten waren bereits am Donnerstagnachmittag vorbestellt. „Wir rechnen damit, dass wir die Halle voll bekommen“, sagt Uwe Close. Der Eintritt für Erwachsene beträgt lediglich 2,00 €, Jugendliche und Kinder haben freien Eintritt. Der Förderverein des ART Düsseldorf sorgt rund um das Heimspiel in der Sporthalle an der Rückertstraße wieder für die Verpflegung von Sportlern und Zuschauern, Speis und Trank werden wie immer zu volkstümlichen Preisen angeboten.