Nach der schmerzhaften Heimniederlage gegen die HSG Rheinbach-Wormersdorf vergangenes Wochenende wollen die Handballer des ART Düsseldorf am kommenden Samstagabend (18 Uhr, Vogteihalle) eine Reaktion zeigen. Und diese wird nötig sein, denn mit dem TV Aldekerk wartet das wohl stärkste Team der Liga auf die Düsseldorfer.

Die Partie gegen Rheinbach-Wormersdorf war geprägt von vielen Fehlwürfen und technischen Fehlern auf ART-Seite, phasenweise wirkte das Auftreten der Schützlinge von Norbert Gregorz gar ein wenig saft- und kraftlos. „Wir haben das Spiel unter der Woche aufgearbeitet und haben vor allem versucht wieder mehr Gelassenheit und Lockerheit in die Mannschaft zu bringen“, sagt Co-Trainer Uwe Close, der der schweren Auswärtshürde positiv entgegenblickt: „Das Team wird am kommenden Wochenende alles daransetzen, sich in Aldekerk bestmöglich zu präsentieren und wenn wir es schaffen die Fehlerquote gering zu halten, werden wir ein Spiel auf Augenhöhe sehen, bei dem alles möglich sein wird, auch ein Auswärtssieg.“

Der TV Aldekerk verfügt über einen sehr ausgeglichenen Kader, der im Kern schon sehr lange zusammenspielt und bereits im vierten Jahr von Trainer Achim Schürmann geführt wird. Dabei hat es der TVA in der Vergangenheit immer wieder geschafft, die Spieler aus der eigenen Jugend im Herrenbereich zu etablieren. „Aldekerk besticht durch seinen intelligent gespielten Tempo-Handball. Der Star ist das Team und sie verfügen auf jeder Position über Spieler, die spielentscheidend agieren können“, fasst Uwe Close die Stärken des Gegners zusammen.
Am vergangenen Wochenende patzte jedoch auch das Schürmann-Team und musste beim TSV Bonn rrh. die erste Saisonniederlage (30:33) hinnehmen. Eine Tatsache, die die Aufgabe für die Schwarz-Gelben nicht unbedingt einfacher machen dürfte. „Der TVA wird alles daransetzen, die Partie zu gewinnen. Nach der Niederlage in Bonn haben sie für das kommende Spiel bereits eine Trendwende angekündigt. Ich erwarte ein hartes Spiel mit viel Körperkontakt und hohem Einsatz. Da müssen wir gegenhalten“, betont Close.

Eines steht fest: Beide Teams brauchen die Punkte. Der ART, drei Punkte hinter Spitzenreiter Bonn, um den Anschluss zu halten und der TVA, Tabellenzweiter und punktgleich mit Bonn, um seinen Spitzenplatz nicht zu verlieren.
Bis auf Torhüter Jascha Schmidt kann Norbert Gregorz auf den gesamten Kader zurückgreifen. Im Tor wird erneut Khaled Masalma, Torhüter der zweiten Mannschaft, das Team unterstützen.

Text: Moritz Hebel