Am Samstagabend gewann die 2. Herrenmannschaft des ART nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung Ihr vorletztes Auswärtsspiel bei der HSG Velbert/Heiligenhaus mit 38:34 (21:14) und bleibt mit 31:11 Punkten Tabellendritter in der Landesliga Gruppe 4.

Wie erwartet musste Trainer Uwe Close, der den verhinderten Gilbert Lansen vertrat, auf einen schmalen Kader zurückgreifen, da insgesamt sechs Spieler fehlten (Lenzen, Mido, Nowakowski, Plöger, Steinhoff, Stüsgen). Glücklicherweise stieß noch der A-Jugendliche Florian Ludorf, der am Nachmittag mit seiner Regionalligamannschaft ein Meisterschaftsspiel bestritt, zum Team, so dass wenigstens zwei Auswechselspieler plus ein Ersatztorwart zur Verfügung standen. Die Truppe von Oliver Franke konnte dagegen mit einem voll besetzten Kader antreten.

Bereits zu Spielbeginn wurden die Rückraumspieler Philippe d’Avoine und Steffen Neukirchen in Manndeckung genommen, was auch bis zum Spielende anhielt. Hiermit hatte der ART zunächst große Probleme, so dass Trainer Close bereits nach drei Minuten eine Auszeit nahm. Danach passte man sich der ungewohnten Situation immer besser an und konnte durch einen 6:0-Lauf ungefährdet mit 9:3 in Führung gehen. Der Gastgeber reagierte, nahm ebenfalls eine Auszeit und brachte nun Torjäger Steffen Schulz, der verletzungsbedingt zunächst geschont wurde. Diese Maßnahme zeigte insofern Wirkung, da der 6-Tore Rückstand bis auf drei verkürzt werden konnte (9:12). Der ART ließ sich allerdings davon nicht beeindrucken und setzte sich bis zur Pause mit 7 Toren wieder ab (14:21).

In der zweiten Hälfte knüpfte die Truppe von Uwe Close da an, wo man in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Die Lücken in der Abwehr der Gastgeber, die durch die doppelte Manndeckung sich zwangsläufig ergeben hatten, nutzte insbesondere Christoph Holzke sehr gut aus, der sich nach nervösen Beginn erheblich steigerte und am Ende 11 Tore erzielte. Im letzten Drittel des Spiels versäumte es der ART, frühzeitig den Sack zuzumachen, da insbesondere bei Tempogegenstößen diverse Male die Chance zum Torerfolg nicht genutzt wurde. Dadurch kamen die Gastgeber nochmals auf drei Tore heran (29:32, 30:33 und 32:35), wodurch die Lautstärke in der Halle immer mehr zunahm. Am Ende ließ sich aber der ART die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und gewann hochverdient mit 38:34. Insgesamt zeigte die stark dezimierte Mannschaft eine geschlossene und kämpferisch tolle Leistung.

Es spielten:

Gehrmann, Steinhauer (beide Tor), d’Avoine (6/1), Holzke (11/4), Ludorf (3), Neukirchen (6), Obermayer (2), Pfeiffer (3), Schofer (5), Sobotta (2)