Am späten Sonntagnachmittag gewann die 2. Herrenmannschaft des ART nach dürftiger Leistung mit 24:21 (12:14) gegen Aufsteiger DJK Altendorf 09 und konnte im Abschiedsspiel von Shogo Mido leider wenig positive Akzente setzen.

Auf einen nahezu vollen Kader konnte das Trainerduo Gilbert Lansen und Uwe Close zurückgreifen, obwohl vier Mann vom Stammpersonal fehlten (Philippe d’Avoine, Moritz Nowakowski, Martin Steinhoff und Andreas Stüsgen). Dafür standen erneut die A-Jugendlichen Stephan Ulrichs und Florian Ludorf zur Verfügung. Bevor das Spiel los ging, wurde zunächst unser Japaner Shogo Mido vom gesamten Team verabschiedet. Shogo wird am kommenden Mittwoch wieder endgültig zurück nach Japan gehen und hinterlässt aufgrund seiner äußerst sympathischen Art mit Sicherheit eine große Lücke. Als das Spiel angepfiffen wurde, schien allerdings die Mannschaft noch in Gedanken bei der Verabschiedung zu sein, da der Gast aus Essen schnell mit 0:2 in Führung ging. Zwar konnte relativ zügig der Ausgleich erzielt werden, aber irgendwie lief bei den Gastgebern in der ersten Hälfte wenig bis gar nichts zusammen. Die Altendorfer witterten plötzlich Morgenluft und führten beim Stande von 7:10 erstmalig mit drei Toren. Als der ART wieder heran kam (9:10), schaffte es der Gast, sich wiederum abzusetzen und mit einem 12:14 in die Pause zu gehen. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörten die ersten 30 Minuten mit zu den schwächsten in der gesamten Saison.

Die Pause nutzte das Trainerduo anscheinend zu einer ausführlichen Ansprache, zumindest wurde in der Deckung jetzt wesentlich konzentrierter gespielt. Beim Stande von 16:16 glichen die Gastgeber endlich wieder aus, allerdings ließ sich der A09 davon nicht beindrucken. Im Gegenteil, die Gäste glaubten immer mehr an eine mögliche Sensation und versuchten alles, um das Spiel zu gewinnen. Der ART dagegen tat sich insbesondere im Angriff nach wie vor sehr schwer und verursachte immer wieder unnötige technische Fehler. Erst zum Ende des Spiels konnte dann der schwer umkämpfte Sieg sichergestellt werden. Sieben Gegentore in Halbzeit Zwei zeigen, dass zumindest die Abwehr halbwegs sicher stand. Das Hauptproblem war dagegen die Angriffsleistung, die ansonsten zu den Stärken des Teams gehört (30 Tore im Durchschnitt pro Spiel). Letztendlich muss man das Spiel schnell abhaken, zum Glück blieben die zwei Punkte in Düsseldorf.

Es spielten:

Gehrmann, Steinhauer (beide Tor), Holzke (5), Lenzen (6), Ludorf (1), Mido (4/3), Neukirchen (2), Obermayer, Pfeiffer (2), Plöger (3), Schofer (1), Sobotta, Ulrichs